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Kostenlose Software, freie Software, Open Source - Begriffe, die noch immer ein wenig vage klingen und dennoch besonders in Zeiten kritischer Marktsituation von Interesse sein müssen.

Denn die Frage erhebt sich gerade dann: Warum mehr bezahlen, als erforderlich ist?

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"Bananensoftware" ist noch längst nicht passé
IT managers say software, systems arrive untested

Bezahlung ist schließlich nicht nur Geld - Bezahlung kann auch Zeit sein. So kann teure Software zwiefach teuer sein: zuerst muss sie kostenaufwändig erworben werden, was längst nicht nur Lizenzen, sondern auch Installation, Wartung und Fehlerbeseitigung betrifft

- und dann muss sie täglich "gefüttert" werden, denn keine Software dieser Erde macht ihre Aufgabe völlig allein. Und sollte es wohl auch nicht, denn wenigstens die Kontrolle sollte wohl den Menschen überlassen bleiben.

Dann jedoch haben diese Menschen immer auch Arbeit mit Software - und je aufwändiger deren Angebot an Funktionalität ist, umso komplexer ist sie auch und um so aufwändiger ist ihre tägliche "Fütterung und Pflege".

Gerade hier setzt auf dem Internet im Moment eine Gegenbewegung ein: unter dem Begriff "Situated Software" werden kleinere oder größere Computerprogramme verstanden, die nur ein "klein bisschen" tun, das dafür jedoch einfach und überschaubar - und vor allem: zusammensteckbar wie Lego.

Am Ende tun sie immer noch nicht umwerfend viel - aber genau das, was sie sollen und das noch so einfach, dass sie Anwendern nicht nur einen "Bedarf befriedigen", sondern das dazu auch noch so, dass es wenig Arbeit verlangt und die Kontrolle darüber hinaus völlig bei den Anwendern liegt...

und dabei noch richtig Spaß macht.

Davon ist die perfekte (?), professionelle betriebswirtschaftliche Software noch meilenweit entfernt.

Warum also nicht betriebswirtschaftliche Open Source im Büro versuchen (ERP, CRM)? Die Produkte sind zwar selten sehr funktionsreich, dafür sind sie meist recht einfach zu überschauen und den eigenen Gegebenheiten anzupassen. Warum sich also nicht bescheiden mit den Ansprüchen und dafür weniger Geld und Zeit für Funktionen aufbringen, die nur alle Jubeljahre gebraucht werden und dann soviel Handbuch-Wälzen und (kostenpflichtige) Beratung verlangen...

dass sie vielleicht schneller und besser manuell gemacht worden wären?

So kann man's schließlich auch sehen, nicht wahr?